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Hier können nachlesen, welche Beiträge wir z.B. im Ungarn-Spiegel (dem Magazin -nicht nur- für deutschsprachige Immobilieneigentümer) bis zum Frühsommer 2005 veröffentlicht haben:
Mai 2005
stiftungeigentuemerstiftung ungarn.de informiert:
Heute wollen wir auf ein Thema zu sprechen kommen, dass zwar jeder zu kennen glaubt, über das aber nicht gesprochen wird – nämlich das reale Leben in Ungarn. Die meisten Menschen dieser Welt kennen Ungarn bestenfalls dem Namen nach, ein paar Millionen Touristen waren immerhin schon einmal in diesem Land, ein paar ...zigtausend Investoren haben sich hier Immobilieneigentum zugelegt – aber nur ein paar tausend Ausländer leben tatsächlich auf Dauer in Ungarn.
Die meisten von diesen leben hier recht gut und sorglos – eine Rente aus Deutschland, Österreich, oder der Schweiz macht es möglich. Also bleibt nur eine Handvoll Leute übrig, die sich tatsächlich mit dem „ganz normalen Leben in Ungarn“ beschäftigt. Na und? werden Sie fragen. Was soll´s? Das Leben ist überall schwer ...
Nun – die Antwort ist recht einfach:
Jeder der einmal in Ungarn war, schätzt die Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit der Menschen. Jedermann ist begeistert von der Lebensart des Landes. Höflichkeit und Gelassenheit scheinen zu dominieren. Aber das ist vielen Fällen nur die Oberfläche. Kaum jemand macht sich Gedanken, wie eine Familie mit dem Viertel eines z.B. bundesdeutschen Einkommens klarkommen soll, wenn die Preise und Lebenshaltungskosten westliches Niveau locker ereichen und in vielen Fällen deutlich überschreiten. Und Kinder haben Wünsche – überall in de Welt ...
Viele Mitglieder der „Stiftung deutscher Immobilieneigentümer in Ungarn“ haben sich zum Ziel gesetzt, etwas „zurück zu geben“. Zurück geben heißt in diesem Falle: Sammeln was übrig ist, Dachboden entrümpeln, Stofftiere die schon lange niemand mehr beachtet zusammen tragen - prüfen, was noch brauchbar ist und dann ab damit nach Ungarn. Wer einmal erlebt hat, wie in Ungarn eine „große Müllabfuhr“ funktioniert der weiß, dass hier Dinge einen Liebhaber finden, die anderswo keine Beachtung mehr finden. Und deshalb unsere Bitte: Helfen Sie mit!
Wir, die „Stiftung deutscher Immobilieneigentümer in Ungarn“ sorgen dafür, dass Ihre Spenden an die richtige Stelle kommen. Nichts fließt in private Taschen, oder gar in einen Second-Hand-Shop. Ihre Spenden gehen direkt in Kinderheime, Waisenhäuser und Kindergärten. Größere Posten gehen direkt an die Verwaltungsstellen, die ihrerseits die Verteilung überwachen. Und selbstverständlich erhält jeder auf Wunsch Auskunft über den Empfänger seiner Spende und eine schriftliche Bestätigung des Empfängers über den Erhalt der Spende.
„Wie immer“ haben wir an dieser Stelle nicht die Möglichkeit, alles anzusprechen. Deshalb gilt auch heute „wie immer“ unsere Bitte an Sie: Wenn Sie weitere Informationen möchten, dann rufen Sie uns einfach an.
April 2005
stiftungeigentuemerstiftung ungarn.de informiert:
Immer wieder einmal weisen wir darauf hin, dass in Ungarns Amtsstuben der Fortschritt eingekehrt ist. Das zeigt sich im wesentlichen darin, dass nun die Überwachung von Zahlungsfristen per EDV erfolgt. Da hat manchmal die fatale Auswirkung, das irgendwo irgendein Sachbearbeiter zu eifrigem Aktionismus neigt. Aktuell fällt auf, das die Wasserwerke daran gehen wegen Bagatellebeträgen die Wasserzufuhr zu stoppen. So kann es schnell passieren, dass die Gebühren für die Sperrung der Wasseruhr höher sind, als der geforderte Betrag der Wasserwerke. Achten Sie auch auf die sehr knapp bemessene Zahlungsfrist von manchmal nur fünf Tagen, die der Computer vorgesehen hat und informieren Sie Ihren Hausmeister entsprechend.
Es häufen sich bei uns die Anfragen, was es denn mit der geplanten Straßenmaut speziell für Ausländer auf sich habe. Die Antwort ist einfach: der Staat hat beschlossen, von Ausländern eine zusätzliche Maut für die Benutzung von Ungarns Straßen zu erheben. Obwohl diese Aktion auf breiten Wiederstand gestoßen ist, sind die Pläne noch nicht vom Tisch und das Finanzministerium plant schon wie die Einnahmen, die noch nicht da sind, verwendet werden können.
Von einigen Gemeinden ist zu hören, dass im laufenden Jahr strenge Maßnahmen zur Erhebung der Kurtaxe getroffen werden. Diese Meldung ist nichts Neues und wird seit Jahren ergebnislos verkündet. Nun haben aber einige Kommunen am Südufer des Balaton anscheinend ein eigenes Inkasso-Unternehmen ins Leben gerufen. Ziel ist (wen wundert´s) die Ausländer besser zu überwachen. Wer sich fragt, warum gerade die Ausländer, kann sich die Antwort sehr schnell selber geben – bei den ungarischen Vermietern gibt es zu viele „wichtige Personen“, bei denen man sich schnell unbeliebt machen kann!
In diesem Zusammenhang raten wir auch, in kurzen Abständen mit denjenigen abzurechnen, denen Sie für irgend etwas noch ein paar Forint schulden. Wir mussten vermehrt feststellen, dass sich kleine Forderungen verblüffend schnell auf ein paar hundert Euro (und mehr) summieren können, wenn man die Sache zu lange schleifen lässt. Aktuell liegt uns eine Rechnung vor die haarsträubend ist. Da hat „ein Freund“ dem deutschen Auftraggeber doch glatt über eine Million Forint in Rechnung gestellt für div. Dienstleistungen wie Rasen mähen, Stromrechnung überweisen, Kilometergeld usw. auch wenn diese Forderung in dieser Höhe wohl nicht beglichen werden muss – wenn es zum Streit kommen sollte, wird der deutsche Auftraggeber teures Lehrgeld bezahlen müssen. Das lässt sich doch leicht vermeiden ...
Prüfen Sie Ihren Grundbuchauszug – immer wieder gibt es Fälle bei denen sich Überraschungen ergeben. Entweder sind manche noch) gar nicht als Eigentümer eingetragen, oder es haben sich Veränderungen ergeben, von denen die Eigentümer gar nichts wissen. Insbesondere wenn Sie schon seit Monaten auf Ihre Eintragung als Eigentümer warten, ist die Gefahr groß, dass irgend etwas nicht stimmt. Auch wenn die Eintragungen in der Vergangenheit oftmals Monate brauchten, so gilt das heute nicht mehr. Die Grundbuchämter sind auf dem laufenden. Eintragungen dauern selten länger als 6 Wochen. Allerdings gab es z.B. in Balatonlelle ein Maklerbüro, dass in den letzten drei Jahren „vergessen“ hat, die Kaufverträge an das Grundbuchamt weiter zu leiten. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, Grundbuchzüge online abzurufen – es gibt also keinen Grund mehr auf irgend etwas zu warten.
Und zum Schluss noch die kurze Information über das geplante Thermalbad-Zentrum zwischen Balatonfenyes und Keresztúr, dass es eben keine aktuellen Informationen gibt. Das seit nunmehr zwei Jahren geplante Objekt scheint vor sich hin zu ruhen. Obwohl angeblich Konzeption und Finanzierung gesichert waren, hat sich bis heute nichts mehr getan. Also fährt man eben wie gehabt nach Zalakaros, Igal oder wohin auch immer ...
März 2005
stiftungeigentuemerstiftung ungarn.de informiert:
So wie es aussieht, müssen wir uns langsam von einem unserer Lieblingsthemen der letzten Jahre trennen: Der Grundsteuer. Die ersten Bescheide für das Jahr 2005 liegen vor. Und wie nicht anders zu erwarten war ist die Grundsteuer in fast allen Gemeinden um bis zu 90% gesenkt worden! Bei Ihnen nicht? Das kann zwei Gründe haben: erstens könnte der Bürgermeister Ihrer Gemeinde zu den ganz Hartnäckigen gehören, für den die Buchstaben EU nur eines bedeuten, nämlich: Erst Ungarn. Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie noch immer nicht im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger sind. In diesem Falle kann man nur sagen: Selber schuld!
Aber in beiden Fällen gibt es Lösungsmöglichkeiten. Also warten Sie nicht lange, sondern ändern Sie, was zu ändern ist.
Für Gesprächsstoff haben in den letzten Wochen die Pläne des ungarischen Finanzministeriums gesorgt, eine allgemeine Straßenmaut für ausländische Kraftfahrzeuge zu erheben. Obwohl seit ein paar Tagen eher Ruhe herrscht, ist dieses Thema noch nicht ausgestanden. Zu verlockend ist die Chance, dem Staatshaushalt ein paar zusätzliche Milliarden zuzuschieben, ohne gleich die Wähler bei der im nächsten Jahr anstehenden Bundestagswahl schon jetzt zu verärgern.
Klar - die Ausländer wählen nicht das ungarische Parlament. Aber was viel wichtiger ist: die Ausländer wählen das Land, wählen Ungarn als Ort der Erholung, des „goldenen Rentnerdaseins“, als Ferienland - oder eben auch nicht. Wir haben uns als stärkste Interessenvertretung deutschsprachiger Immobilieneigentümer an die zuständigen Ministerien gewandt und unsere Bedenken gegen die geplante Maut angemeldet. Zumindest die Immobilieneigentümer gehören von dieser Maut ausgenommen. Viele davon leben in Ungarn – die andern haben durch ihre Investitionen in diesem Land die Maut für 100 Jahre im voraus bezahlt. Wir warten zunächst ab, was passiert und tragen uns mit dem Gedanken, sowohl in Ungarn, als auch in Straßburg die Gerichte zu bemühen. Wir können uns nicht vorstellen, dass ein solches Vorhaben nicht gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung verstößt. Wenn alles so einfach wäre, müssten auch z.B. die Autobahnmaut in den europäischen Ländern nur die Ausländer tragen. Warten wir ab, was passiert ...
Ein Thema das uns nicht zur Ruhe kommen lässt ist die „Sache mit dem Strom“. Unsere deutschen Leser erinnern sich bestimmt noch an die überaus erfolgreichen „Drei von der Telekom“. So wie es aussieht haben diese Helden den Arbeitgeber gewechselt und sind mit e-on nach Ungarn gekommen. Es vergeht fast keine Woche, dass nicht irgend einem unsere Mitglieder (oder solchen, die es dann werden wollen) der Strom abgeschalten wird, oder das die Abschaltung zumindest angedroht wird. Das wäre ja noch o.k., wenn die „Drei von der e-on“ nicht so arbeiten würden, wie ehemals bei der Telekom. Ohne Rücksicht auf Verluste wird losgewerkelt. Egal ob Rückstand oder nicht, egal ob berechtigt oder nicht: „Abschalten“ heißt die Devise. Das trifft insbesondere die hart, die sich nicht in Ungarn aufhalten, die von ihrem Postbeauftragten weder Rechnung noch Mahnung bekommen haben. Da ist dann guter Rat teuer, denn nur der Zählerstand ist hier das Maß der Dinge. Niemand will hören, wie die Sache wirklich gelaufen ist. Möglicherweise ist e-on ja aber auch aufgerufen, die Arbeitslosenrate zu senken. Denn immerhin muss ja (mindesten) ein Mann hinfahren und abschalen. Dann beginnt die Diskussion - zum Beispiel mit uns. Dann fährt wieder ein Mann hin und schaltet wider ein. Uns so haben alle was zu tun in der touristenschwachen Zeit.
Wenn auch Sie zu Leuten gehören, die zu den Gewinnern beim e-on-Lotto gehören, dann bleiben Sie einfach ruhig. Bleiben Sie hartnäckig. Zahlen Sie, was man fordert und legen dann Einspruch ein bzw. beschweren Sie sich. Fahren Sie hin zum „fönök“, der die Abschaltung angeordnet hat und wenn´s nicht klappt mit diesem „Nachbarn“, dann klettern Sie eben eine Stufe höher, bis Sie auf einen stoßen, für den Service kein Fremdwort ist (denn auch solche gibt es tatsächlich). Und wenn Ihnen ganz Ungewöhnliches passiert ist, dann schreiben Sie uns einfach ein paar Zeilen – mal sehen, was sich machen lässt.
Januar 2005
stiftungeigentuemerstiftung-ungarn.de informiert:
Es hat begonnen – das Jahr „eins nach EU“. Na und? Eben! Nichts mit „na und“! Irgendwo im fernen Brüssel gibt es bestimmt die EU. Aber Brüssel ist weit. Also scheint es, als wäre alles beim Alten geblieben. Allerdings haben doch ein paar Dinge den Weg nach Ungarn genommen. Wie von uns schon lange vorhergesehen, haben sich zumindest die Verwaltungen „gemausert“.
Angefangen von den Müllabfuhrgebühren -die auf Antrag in bestimmten Fällen durchaus deutlich reduziert werden können- bis hin bis hin zu den Gepflogenheiten bei der Berechnung der Kommunalabgaben zieht sich das Band. Was vor Jahren noch mehr oder weniger aus dem Bauch heraus erfolgte, wird heute mit Verordnungen unterstützt.
In diesem Jahr wird es für Manchen erst mal große Augen geben, wenn er feststellen wird, dass er immer noch ein Ausländer ist. Unverändert groß ist die Zahl der „Blauäugigen“. Aber wir sehen das positiv! So haben wir die Chance, unsere Aufgabe zu erfüllen.
Heute wollen wir jedoch wieder aktuelles angehen. Auch wenn es immer noch ein paar Ungläubige gibt ist es eine Tatsache, dass ein Ausländer keinen Weinberg in Ungarn kaufen kann. Egal, was Ihnen Verkäufer, Makler und sonstige Leute erzählen – es geht nicht! Alle möglichen Hilfskonstruktionen werden angeboten – aber alle sind im Ergebnis untauglich und mit erheblichen Risiken verbunden. Egal, ob Sie als Erbe eingesetzt werden sollen, oder als Pächter in Frage kommen: es geht nicht! Etwas anderes gilt nur für Vollerwerbslandwirte, die seit mindestens drei Jahren im Land sind. Eine weitere Variante ist der Erwerb geeigneter Firmen, die dann ihrerseits als Käufer auftreten.
Dafür geht etwas anderes – zumindest für diejenigen, die sich überwiegend in Ungarn aufhalten, oder zumindest über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen. Dieser Personenkreis kann (besser: muß/müsste) seinen EU-Führerschein gegen ein ungarisches Papier umtauschen. Für was das gut sein kann? Nun – einen ungarischen Führerschein kann man in Österreich oder Deutschland nicht so leicht „verlieren“!
Was ist uns aufgefallen Ende des Jahres 2004? Es scheint eine Tendenz zu geben, Firmen in Ungarn zu gründen. Na ja - das hat schon Sinn. Die Steuersätze sind deutlich niedriger als in Deutschland. Die Gründungs-Formalitäten sind einfach gehalten. Die Gründungskosten sind überschaubar. Im Rahmen der EU besteht Niederlassungsfreiheit, so dass auch diese Hürde leicht genommen werden kann. Und für manchen wird es zum Vorteil, dass ungarisch eben doch nicht in aller Welt gesprochen wird – zumindest nicht von Behörden und Verwaltungen!
Und dann fällt auf, dass sich so langsam eine Art von Selbstbewusstsein entwickelt. Wenn vor vier Jahren noch ein mancher zu allem „Ja und Amen“ gesagt hat, so zeigen sich langsam die ersten Wiederstände. Nicht mehr jedes Unfall-Protokoll wird hingenommen. Nicht mehr jeder Bescheid wird einfach akzeptiert. Immer mehr Anfragen erreichen uns mit der Bitte um Unterstützung – sei es weil das „Kind im Brunnen liegt“, oder weil man sich einfach gut vorbereiten will, ordentliche Verträge abschließen möchte und weil man endlich einmal verstehen will, was man macht ...! In diesem Zusammenhang sind wir schon jetzt gespannt, ob sich dieses neue Selbstbewusstsein soweit entwickeln wird, dass im Jahre 2006 die ersten Kandidaten bei den Kommunalwahlen antreten werden.
Wir als „Stiftung deutscher Immobilieneigentümer in Ungarn“ haben das Jahr 2004 mit der Mitgliedsnummer 775 abgeschlossen. In 2004 mussten wir feststellen, dass es eine Vielzahl von Leuten zurück nach Deutschland zieht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele müssen feststellen, dass spätestens dann, wenn die ersten „Zipperlein“ eintreten, Deutschland auch schöne Thermalbäder hat. Für das Jahr 2005 sind wir gut gerüstet. Qualifiziertes Personal und eine moderne Infrastruktur helfen Ihnen bei der Lösung von Probleme aller Art. Unsere Geschäftstelle finden Sie im „Service-Zentrum“ in Balatonboglár. Dort stehen wir Ihnen täglich von morgens bis abends zur Verfügung.
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